Am 10.06.2017 reisten 24 frohgelaunte Mitglieder der Senioren-Union Pulheim in einem bequemen 5 Sterne Komfortbus für eine Woche  an die landschaftlich wunderschöne Blumenriviera nach Italien.

Rechtzeitig  zum Abendessen erreichten wir  das Grand Hotel Diana Majestetic  in dem entzückenden kleinen Badeort „Diano Marina“ an der ligurischen Mittelmeerküste.

Nach einem reichhaltigen  Frühstücksbuffet und bei  strahlendem Sonnenschein startete die Seniorengruppe am nächsten Tag im klimatisierten Reisebus nach Genua zu einem Stadtrundgang.  Auf einer  Aussichtsterrasse mit einem fantastischen Rundblick über die Stadt erhielten wir zunächst von unserer Reiseleiterin erste Informationen  über die wesentlichen Sehenswürdigkeiten.  Danach brachte uns der Bus hinunter zum großen Überseehafen.  Hier hatte jeder Gelegenheit durch die Gassen zu bummeln und anschließend  bei  Eis oder Cappuccino die Schiffe - auch ein paar Riesen-Kreuzschiffe - die dort vor Anker lagen,  zu bestaunen.  Am Nachmittag begann dann der gemeinsame  Rundgang durch die mittelalterliche Altstadt mit ihren engen Gassen, stolzen Palästen, reichen Kirchen und den sehr sehenswerten und wunderschönen Renaissance- und Barockbauten, von denen einige nicht ohne Grund zum Weltkulturerbe erklärt worden waren.  Eine gemütliche  Weinprobe in einem kleinen, urigen Weinlokal  schloss  diesen erlebnisreichen Tagesausflug  ab.

Am 3. Tag starteten wir an die französische Riviera nach Nizza, einem der berühmtesten und wärmsten Orte an der „Cote  d‘ Azur“.  Doch zuvor legten wir einen Zwischenstopp an der Landzunge von Kap Mortola ein und besuchten die schönste, 18 Hektar große,  Parkanlage Liguriens, die „Hanbury  Gärten“. Mit einer Vielzahl an Blumen und tropischen Pflanzen zählt  dieses “mediterrane Paradies“ zu einem auf der Welt einzigartigen botanischen Garten. Mittags fuhren wir weiter  in Richtung Nizza. Aus dem Bus hatten wir Gelegenheit,  auch Monaco mit seinem  Spielcasino, dem Palast und den vielen im Wasser erbauten Häusern  zu überblicken.

In Nizza angekommen, blieb nach einer  sehr informativen Stadtführung   noch genügend Zeit durch die große  Markthalle, über die Promenade und durch die engen Gassen mit vielen Boutiquen zu flanieren.  Anschließend ließen  wir diesen Ausflug in einem schattigen Eiscafé langsam ausklingen. Vor dem Abendessen hatten einige Seniorinnen/Senioren  noch das Bedürfnis, ein erfrischendes Bad  im Pool des Hotels oder im Mittelmeer zu genießen.

Am folgenden Tag steuerten wir die französische Stadt Menton an,  die mit ihren vielen Grünflächen und blühenden Sträuchern wie ein einziger botanischer Garten wirkte. Hier konnten wir eine entspannte Stadtführung  genießen und erfuhren, dass der Ort das mildeste Klima Frankreichs hat und die Temperatur  nie unter 5 Grad Celsius sinkt.

Als nächste Etappe  besuchten wir  das malerische über 1000 Jahre alte Städtchen Dolceacqua  mit dem rudimentären Castello Doria und der romanischen Brücke über die Nervia, die durch ein Gemälde Claude Monets  Weltruhm erlangte.

Unsere Reiseleiterin wurde nicht müde uns während  der Führung durch die engen  Gassen mit ihren Stützbögen, Treppen und kleinen Plätzen  sehr kompetent  über die geschichtlichen Hintergründe des Ortes  zu informieren. Es war für alle ein beeindruckendes und einzigartiges Erlebnis.  

Der nächste Tag stand uns allen zur freien Verfügung. So erkundeten einige  den Ort Diano Marina während andere sich am Pool und im Meer  nach Lust und Laune erfrischten.

Unser Ziel am Folgetag  war das kleine  ehemalige Fischerdorf,  Laigueglia, das bis heute viel  von seiner typischen Atmosphäre bewahrt hat.  Gemeinsam mit der Reiseleiterin schlenderten wir durch die Gässchen bis in den Badeort  Alassio, bekannt durch den langen Sandstrand, die Flaniermeile und  die stimmungsvolle Altstadt und entdeckten auch die legendäre „Muretto“ (Steinmauer mit Originalunterschriften prominenter Gäste auf kleinen Fliesen). Ernest Hemingway und Pablo Picasso waren die ersten, die ihre Autogramme hier verewigten.

Auf der Rückfahrt hielten wir noch einmal  am Bischofssitz Albenga-Imperia  an und gingen  gemütlich durch die Gassen bis zur prächtigen Kathedrale.

In einem kleinen Museum mit einer antiken Olivenölmühle fand  bei  einem  Gläschen ligurischem Wein der Ausklang dieser interessanten und schönen Italienreise statt.  Am nächsten Morgen  mussten wir leider schon wieder die Heimreise antreten.